Schule kommt nach Hause

Schule kommt nach Hause

Das Niedersächsische Kultusministerium bereitet sich auf die Zeit nach dem 20.04.2020 vor. Bis zu diesem Datum sind erstmal die Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der Corona Krise festgelegt.

Bildungscloud Niedersachsen kommt

Ursprünglich sollte das digitale Klassenzimmer, die sogenannte „Bildungscloud“, erst zum Schuljahr 2021/22 kommen. Aufgrund der Krise soll der Prototyp in Niedersachsen jetzt aber bereits zum Mai 2020 an den Start gehen. Hierüber werden dann über das Internet Arbeitsblätter und Aufgaben zur Verfügung gestellt oder Nachrichten zwischen Lehrern, Schülern und Eltern ausgetauscht.

Die Bildungscloud wird dann ein verbindliches Lernangebot sein, so der niedersächsische Kultusminister Tonne. Hiermit würde in Niedersachsen erstmalig ein großes Problem der Digitalisierung im Förderalismus („Jede Schule in Niedersachsen macht grundsätzlich ihr eigenes Ding“) beseitigt werden, da eine digitale Lernplattform vom Land vorgeschrieben wird.

Empfehlungen auf nibis.de

Unter https://nibis.de/lernen-zu-hause—eine-ideensammlung_13560 gibt das Land zudem etliche Empfehlungen zu online Lernmöglichkeiten. Beispielsweise:

  • Anton.App (in den jeweiligen App-Stores verfügbar) der solocode gmbh für die Klassen 1-8
  • Corona-school.de Projekt zur Entlastung von Eltern und Jugendlichen während der Krise
  • ich-lern-online.org – eine Webseite die Hilfestellungen zum Online lernen gibt
  • de.serlo.org – eine freie Lernplattform mit einfachen Erklärungen und Videos
  • Methodenguide.de des NLQ – Hinweise zu praxiserprobten Unterstützung für selbständiges Lernen 
  • Schlaukopf.de – kostenlose Plattform zum interaktiven lernen
  • Haus der kleinen Forscher – Zahlreiche Ideen und Experimente mit Kindern, zur eigenen Umsetzung.

Neben den freien Angaboten, lohnt aber auch ein Blick zu den kommerziellen Anbietern wie sofatutor.de oder die zahlreichen Nachhilfe-Kreise wie Schuelerhilfe.de usw., die mittlerweile auch auf Onlineunterricht umstellen.

Einfach mal ausprobieren und die nicht ganz einfache Zeit bestmöglich überbrücken.

Arzt

3D-Druck – noch was für das Leben

Vor ein paar Tagen habe ich ein praktisches Beispiel für den 3D-Druck gepostet, weil mir manchmal selbst die Vorstellungskraft für sinnige Anwendungsfälle fehlt. Und heute -wie es sollte es in der aktuellen Corona-Zeit anders sein- schreibt die Bildzeitung „Berliner Arzt hilft mit Masken aus 3D-Druckern“! Er druckt Sichtvisiere aus Laminierfolie. Als Schutz gegen das Virus. Tag und Nacht. Und verschenkt die Visiere an andere Praxen, Ärzte usw. Da ist offensichtlich ordentlich Potential in dieser Technologie. Nachteil: Ein Druck ist in der Regel relativ kosten- und zeitaufwendig. Deswegen ruft er in dem Bericht weitere Nachahmer auf. Auch wenn es heute nur der Tropfen auf dem heißen Stein sein sollte – der Weg ist spannend.

3D-Druck – wer braucht denn sowas?

3D-Druck – wer braucht denn sowas?

Also mit der Digitalisierung ist es selbst bei mir so, dass ich mir manche Dinge nur schwer vorstellen kann. 3D-Druck ist so etwas. Da hat man einen Drucker, der komplette Formen druckt, in Höhe und Tiefe, mit oder ohne Hohlraum, farbig, rund, eckig… Aber was soll ich mir zuhause 3D-drucken? Eine Tasse? Einen Teller? Ganz nett, aber haut mich nicht vom Hocker.

3D-Druck für das echte Leben

Ein Beispiel mit Mehrwert habe ich dann bei einem Freund entdeckt. Er hat am Wassertank seines Wohnmobils das Problem gehabt, dass der Einlass einen recht großen Durchmesser hat und die eingesteckten Wasserschläuche beim Auffüllen meistens rausgerutscht sind oder andere Probleme bereitet haben. Ein findiger Entwickler hat mit einem 3D-Drucker einen Schraubverschluss mit einem Gardena Wasseranschluss entwickelt. Das hilft. Der verdient jetzt dank seiner Phantasie Geld damit. Bei dem ein oder anderen hilft der Beitrag vielleicht bei der Phantasieentwicklung zu Anwendungsbeispielen für den 3D-Druck. Wer der Schriftform nicht folgen kann, schaut sich das Video an:

Anwendungsbeispiel 3D-Druck
Charité-Corona-App

Charité-Corona-App

Die Charité hat einen Fragebogen zur Einschätzung einer Corona Untersuchung veröffentlicht. Der Fragebogen kann über das Internet unter https://covapp.charite.de aufgerufen werden. Durch unterschiedliche Fragen wird ermittelt, ob ein Test empfehlenswert ist oder nicht. Der Test kann natürlich keine Diagnose ersetzen, aber helfen, die Unsicherheit über die Notwendigkeit eines Arztbesuches bzw. Tests auf das Virus besser einzuschätzen.

Mal etwas Neues…

Mal etwas Neues…

Wir befinden uns im Zeitalter der digitalen Revolution, sagen und schreiben „die Medien“. Sagen und schreiben auch „die Philosophen“. Egal wie, hier mal was zum Erleben: Digitale Bezahlmethode – Satoshipay. Wo ist das Besondere? Die Währung: Stellar Lumen. Minimale Überweisungskosten. Damit sind auch sogenannte „Micropayments“ (Cent Beträge) möglich, ohne das einen die Gebühren der Finanzinstitute (Banken, Paypal etc.) über den Kopf wachsen.

Einfach mal ausprobieren. Ein Klick auf den Button, Paypal Überweisung ausführen und ca. 50 Cent dem Siedlerverein spenden. Z. B. für die Restauration des Siedlerheims. Eine Spendenbescheinigung können wir leider nicht ausstellen. Uns fehlt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Aber „Danke“ sagen wir trotzdem. Wie es funktioniert? Auf den Spenden Button klicken, 50 Lumen über Paypal (ca. 2,50 €) auf eine lokale Geldbörse laden und dann an das Stellar Wallet Konto des Siedlervereins überweisen. Wenn alles geklappt hat, wird der „Danke“-Text eingeblendet.