Umwelttag am 14.03. fällt aus – Landkreis Goslar untersagt öffentliche Veranstaltungen

Umwelttag am 14.03. fällt aus – Landkreis Goslar untersagt öffentliche Veranstaltungen

Der für morgen, den 14.03.2020 angesetzte Umwelttag wurde heute abgesagt. Der Landkreis Goslar untersagt ab sofort und bis einschließlich Samstag, 18. April 2020, die Durchführung sämtlicher öffentlicher Veranstaltungen im Kreisgebiet. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird im Laufe des heutigen Tages veröffentlicht. Nicht betroffen von dieser Verfügung sind private Veranstaltungen wie beispielsweise Geburtstage, Hochzeiten o.ä.. Der Landkreis spricht jedoch die dringende Empfehlung aus, die Durchführung derartiger Veranstaltungen und Zusammenkünfte abzusagen respektive auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Mit Blick auf die Entwicklung der gesundheitlichen und medizinischen
Lage wird der Landkreis innerhalb der kommenden zwei Wochen entscheiden, ob die Allgemeinverfügung über den 18. April verlängert
wird.

Jobbörse

Jobbörse Verein

Im Verein gibt es neben der klassischen Vorstandsarbeit eine Menge Jobs. Arbeitslosigkeit muss hier keiner befürchten. Im Prinzip sind wir eine richtige Job-Maschine. Gut, die Bezahlung lässt mitunter zu wünschen übrig. Dafür ist man an vielen Stellen eigenverantwortlich unterwegs und arbeitet im Sinne der Gemeinschaft.

Und weil es nun mal ordentlich Jobs gibt, die erledigt werden wollen, haben wir uns entschieden, die „Jobbörse Verein“ ins Leben zu rufen. Hier sind die Jobs aufgeführt, für die wir Menschen suchen. Menschen, die bestenfalls bereit sind, Ihre Leidenschaft für den Verein einzusetzen.

>>> zur Jobbörse

Hauptversammlung 2020

Hauptversammlung 2020

„Das läuft wie geschmiert!“ – dieser Ausspruch passt eigentlich auch ganz gut zur Hauptversammlung 2020 am 06.03.2020. Die 17 Tagesordnungspunkte wurden im Eiltempo abgearbeitet. Gestartet wurde allerdings mit einer Trauerminute für die verstorbenen Mitglieder. Danach sind im wesentlichen folgende Punkte behandelt worden:

  • Die Kassenprüfer Bianca Rochow und Frank Belke attestierten der Kassenwartin Katrin Fürthauer eine einwandfreie und hervorragende Kassenführung. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet!
  • Die Kassenwartin wiederum berichtet über einen Mitgliederstand von 72 aktiven und 5 Fördermitgliedern – macht 77.
  • Arnold Ahrens ist nach 6 Jahren Vorstandsarbeit ein wenig amtsmüde und stellt seinen 1. Vorsitz zur Verfügung. Er wünschte sich einen jüngeren Nachfolger, dies sei aktuell aber wohl zu früh, mögliche Kandidaten hätten kein Interesse gezeigt.
  • Der jung gebliebene Rüdiger Dettmer, aktuell 2. Vorsitzender, stellt sich zur Wahl des 1. Vorsitzenden. Es folgt die gesamte Neuwahl aller Funktionsträger. Ergebnis: Der 1. Vorsitzende wird 2. Vorsitzender, der 2. Vorsitzende wird 1. Vorsitzender, beim Rest bleibt es, wie es ist – alles hoch demokratisch und einstimmig gewählt. Wem das zu kompliziert ist, schaue hier: Der Verein.
  • Die Finanzsituation ist grundsätzlich ok, perspektivisch müssen aber wahrscheinlich strukturelle Änderungen her, um das Überleben des Vereins sicherzustellen. Hierzu wurde die Meinung aller Anwesenden gehört – einstimmig bejahendes Votum.
  • Bericht über die vergangenen und geplanten Veranstaltungen.
  • Neben dem Aushang in den Schaukästen im Ort, werden die Sitzungsprotokolle zukünftig auch im Internet veröffentlicht.
  • Folgende Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt:
    • Helene Hettkamp, 70-jährige Mitgliedschaft
    • Hans und Brigitte Schmidt, 50-jährige Mitgliedschaft
    • Ingeburg Letzner, 25-jährige Mitgliedschaft
  • Die Vereinshomepage wurde von Holger Dettmer überarbeitet. Am 18.03. wird hierzu für Interessierte erstmalig ein Workshop im Siedlerheim angeboten.

Zum Ende wurde der ehemalige 1. Vorsitzende Arnold Ahrens mit viel Applaus und Dank für seine geleistete Arbeit bedacht. Und schwupps war es 19:20 Uhr, 17 TOP‘s durchgearbeitet und das Essen konnte serviert werden. Es lief wie geschmiert eben…

Heimerode schwimmt

Heimerode schwimmt

Das gestrige Schwimmen-Kartenspielturnier im Siedlerheim war mit 30 Personen gut besucht. Mit leckerer Haxe und ausreichend Getränken war dafür gesorgt, dass Trockenschwimmen ausgeschlossen war. Die 5€ Teilnahmegebühr waren gut angelegtes Geld.

Von den 30 Teilnehmern haben 2 nach dem Essen die Veranstaltung verlassen. Es war nicht herauszubekommen, ob Ihnen die „kleine“ Haxe auf den Magen geschlagen ist oder sie einfach keine Lust auf das Kartenspielen hatten – auf jeden Fall konnten die verbleibenden 28 Teilnehmer perfekt auf 7 Tische aufgeteilt werden.

„Vor dem Spielen, erst mit einer Haxe stärken.“

Der Spielmodus

Die 28 Teilnehmer wurden je Runde nach dem Losverfahren zu je 4 Teilnehmer an einem Tisch zugelost. An einem Tisch wurden dann 3 komplette Spiele gespielt. Klassisch mit 3 * 20 Cent Stücken je Teilnehmer. Der Verlierer zahlt ein 20 Cent Stück in die Kasse. Hat man sein letztes Cent Stück in die Kasse gezahlt, schwimmt man bis zum nächsten Verlust – dann ist man untergegangen. Gewinner ist, wer am Ende übrig bleibt. Und der erhält einen Siegerstrich. Das 3 Spiele je Tisch. Und dann bis zu 5 mal in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Wer am Ende die meisten Gewinnstriche hat, ist der Gewinner. Bei Gleichstand gibt es ein Stechen.

Nachtschwimmen

Die Stimmung war laut Augenzeugenberichten richtig gut. Um 16:00 Uhr wurde gestartet, der Abend ging in den Morgen über… „Wer schwimmt, braucht Ausdauer“ –  Heimeröder sind offensichtlich Dauerschwimmer. 

 

Mal etwas Neues…

Mal etwas Neues…

Wir befinden uns im Zeitalter der digitalen Revolution, sagen und schreiben „die Medien“. Sagen und schreiben auch „die Philosophen“. Egal wie, hier mal was zum Erleben: Digitale Bezahlmethode – Satoshipay. Wo ist das Besondere? Die Währung: Stellar Lumen. Minimale Überweisungskosten. Damit sind auch sogenannte „Micropayments“ (Cent Beträge) möglich, ohne das einen die Gebühren der Finanzinstitute (Banken, Paypal etc.) über den Kopf wachsen.

Einfach mal ausprobieren. Ein Klick auf den Button, Paypal Überweisung ausführen und ca. 50 Cent dem Siedlerverein spenden. Z. B. für die Restauration des Siedlerheims. Eine Spendenbescheinigung können wir leider nicht ausstellen. Uns fehlt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Aber „Danke“ sagen wir trotzdem. Wie es funktioniert? Auf den Spenden Button klicken, 50 Lumen über Paypal (ca. 2,50 €) auf eine lokale Geldbörse laden und dann an das Stellar Wallet Konto des Siedlervereins überweisen. Wenn alles geklappt hat, wird der „Danke“-Text eingeblendet.

Die Bank!

Immer, wenn Du denkst…

…Du siehst nichts mehr, kommt irgendwo was Gelbes her! Heute war es wieder Zeit für den Sonntags-Spaziergang. Das schöne an der Natur ist unter anderem, dass das gleiche Fleckchen Erde, doch irgendwie immer anders wirkt. Was für ein Nebel!

Maximal 50 Meter Sichtweite. Doch wer jemals bezweifelt hat, dass Signalkleidung etwas bringt, dem kann ich heute das Gegenteil beweisen: Signalkleidung sticht einfach mal ins Auge, auch bei Nebel. Wir Heimeröder gehen da auf Nummer sicher.

Die Gipskuhle aus der Luft aufgenommen

Die Gipskuhle

Nach hinten raus… gibt es bei uns auf jeden Fall die Gipskuhle. Früher, als ich noch jung war, war sie ein mit Tannen bepflanztes Wäldchen mit einer idyllischen Kuhle in der Mitte. Legende zahlreicher wilder Partys und Kindergeschichten über die Zwergenhöhle. Bis, ja bis der BUND die Renaturierung in Angriff nahm und erstmal alles platt machte.

Ich muss zugeben, ich war damals Mitglied einer renitenten „Wir wollen das nicht“ Gruppe. Haben die Arbeiter übelst beschimpft, dachten über Molotow Cocktails nach, um die Arbeiten zu torpedieren, wildeste Pläne geschmiedet, wie wir das wohl verhindern könnten… Na ja, ein bißchen übertrieben, aber einverstanden waren wir nicht.

Weil wir damals noch nicht sehen konnten, was heute daraus geworden ist. Heute, viele Jahre später, ist die Gipskuhle ist ein echter Hingucker geworden und es lohnt sich einfach mal vorbeizukommen und reinzuschauen. Für alle Interessierten hier ein Video:

Drohnenflug über die Gipskuhle
Die Vorstandssitzung

Die Vorstandssitzung

Rein kommen

Mit gut 75 Minuten Verspätung kam ich am Veranstaltungsort an. Da stand der 2. Vorsitzende für eine Zigarettenpause vor dem Eingang. Drinnen ging es wahrscheinlich so hoch her, dass er erstmal eine Pause brauchte. Ich ärgerte mich, dass ich nicht von Beginn an dabei sein konnte. Hatte ich doch so gar keine Vorstellung, wie eine Vorstandssitzung in so einer Siedlergemeinschaft abläuft…

Als ich hereinkam, standen Getränke auf dem Tisch und 4 Vorstandsmitglieder saßen drumherum: Arnold Ahrens, Sabine Röhr, Kathrin Fürtauer und Rüdiger Dettmer. Auf Nachfrage antworteten sie, die Sitzung wäre um 18:00 Uhr gestartet – ich glaube das jetzt einfach mal. Sitzungsgeld gibt es keins. Ehrenamt wird hier noch mit Leib und Seele gelebt. Der Vorstandsvorsitzende (oder auch vereinfacht „Der Präsident“ betitelt) macht einen sehr sicheren Eindruck.

Auf der Tagesordnung

Routiniert wird mir kurz das bisherige Geschehen wiedergegeben:

  • Die Verteilung der Mitgliederzeitung in Othfresen stand zur Diskussion. Othfresener in der Heimeröder Siedlergemeinschaft – unglaublich welche Reichweite dieser Verein besitzt. Nach längerer -sagen wir mal „nebenberuflicher“- Auszeit übernimmt das jetzt wieder Sabine Röhr.
  • Für die nächste Mitgliederversammlung stehen Ehrungen auf dem Programm. Kathrin Fürtauer übernimmt die Aufgabe.
  • Draußen am Siedlerheim steht mal wieder der Heckenschnitt an. Das muss organisiert werden.
  • Im Siedlerheim macht sich die Fäulnis breit. Weniger bei den Mitgliedern, als vielmehr im Fachwerk. Hier ist unbedingt fachkundige Beratung notwendig.
  • Der „Getränkeschrank“ muss unbedingt renoviert werden, da auch hier die Feuchte für Probleme sorgt.
  • Ein Mitglied hat für den Dorffest-Umzug auf eigene Rechnung eine Versicherungspolice bezahlt – die soll erstattet werden.
  • Was passiert mit den „Feuer und Flamme“ T-Shirts vom Umzug? Die Diskussion wird nicht ernsthaft geführt und führt ins Reich der wilden Fantasien…
  • Die Frage, ob Bilder vom Festumzug des Dorffest auch ohne Einwilligung der Teilnehmer auf die Webseite gestellt werden dürfen, nehme ich zur Klärung mit.

Raus kommen

Ich bin bisher nicht so aktiv gewesen, in dieser Siedlergemeinschaft. Und so erfahre ich noch, dass die Siedlergemeinschaft „Heimerode“ im Jahr 2015 mit der Siedlergemeinschaft „Schulsiedlung“ aus Othfresen fusioniert ist. Allerdings hat das nicht dauerhaft zur Steigerung der Mitgliederzahl geführt. Insgesamt 78 sind es aktuell. Das Fazit des Präsidenten lautet: „Aus der Vergangenheit betrachtet, ist die Mitgliederentwicklung nicht so gut, für die Gegenwart ist es ok und wenn die Zahl in Zukunft so stabil bleiben würde, wäre es perfekt!“ – da merkt man gleich diesen positiven Flow. Man muss dieses Wirtschaftsprinzip des ewigen Wachstums auch nicht auf alle Bereiche des Lebens anwenden. Vielleicht ist „Überlebensfähigkeit“ für den Verein ein viel besseres Prinzip. Um 20:00 Uhr war die Sitzung für beendet erklärt. Aber nach der Sitzung ist vor der Sitzung… am 03.12. geht es bereits weiter.

Riesen-Schaf in Heimerode entdeckt!

Riesen-Schaf in Heimerode entdeckt!

Auch in Heimerode ist nicht jeder Tag wie der andere. Manchmal passieren Dinge, die ahnt man nicht mal im Entferntesten… Der Sonntagnachmittag-Spaziergang führte wieder mal nach hinten raus an der Gipskuhle vorbei. Hinter der Gipskuhle begegnete uns erst eine Horde Ziegen. Kleine Schaukämpfe inklusive. Imponiergehabe, nehme ich an.

Wie dem auch sei, 30 Meter weiter kamen die besagten Schafe. Auf den ersten Blick nicht so ungewöhnlich, bis auf die 1-2 verirrten Ziegen in der Horde. Aber dann war es plötzlich da – auffällig groß und bunt: das RIESEN-SCHAF!

Ich vermute, es ist der Anführer der Truppe. Das kennt man ja, die größten Schafe, sind meistens die Anführer. Ich hatte lange überlegt, ob ich aus der Story eine große Nummer mache. Aber mal ehrlich, wenn das raus ist: Neugierige Tagestouristen noch und nöcher – dann wäre es vorbei mit der Idylle, in unserem schönen Heimeröder Umland. Nein, das will doch keiner…

Sonnenuntergang Galgenberg und Flöteberg

Nach hinten raus…

Es gibt so Dinge im Leben, die wirken erst nach hinten raus. Ein richtig guter Grappa zum Beispiel. Oder ein Chili. Oder eben Heimerode.

Autofahrer auf der L500 nehmen Heimerode maximal 5 Sekunden wahr – von Othfresen kommend ist an der ersten Ausfahrt „Bergstr.“ wegen des in die Umgebung äußerst harmonisch eingebetteten Blitzers bereits „höschte Konzentration“ gefordert. Wenn man diese Konzentrationsaufgabe gemeistert hat, dürfte man auch schon an Heimerode vorbei sein! Ok, vielleicht hat man noch die Ampel an der mittleren Ausfahrt wahrgenommen, ein bis zwei von den auffälligen Gärten an der L500 – das ist es dann aber auch schon gewesen. Aus Richtung Liebenburg, also aus der entgegengesetzten Richtung, kommt die Blitzeranlage zwar erst gegen Ende der Ortschaft, der Heimerode-Erlebnisfaktor ist aber sehr ähnlich.

Eigentlich schade. Denn nach hinten raus haben wir ein paar Ecken, die durchaus sehenswert sind: Flötheberg, Galgenberg, Gipskuhle, die Bärenköpfe… Landleben halt. Wenn man hier nicht schon wohnen würde, könnte man hier auch mal Urlaub machen. Also das nächste Mal mit dem Kraftfahrzeug runter von der L500, rechts parken und dann zu Fuß durch den Ort nach hinten raus!