Umdenken

Umdenken

Das wir dieser Tage uns alle Gedanken über die Nahe Zukunft machen und „ein wenig“ Umdenken müssen, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Als ich heute vom mittlerweile täglichen Spaziergang zurückkam, habe ich mit 4 Meter Sicherheitsabstand einen kleinen Plausch in der Nachbarschaft abgehalten. Und nach „wie schlimm das alles ist“, „wie man selbst betroffen ist“ , „was das mit den Kindern macht“, „wie die neueste Sachlage ist“ kam dann ein schönes Beispiel für Umdenken. Und vor allen Dingen, dass es weitergeht.

Gärtnerei Fricke

Die Nachbarin war beim Blumenpflanzen. Soweit so gut. Grundsätzlich auch nicht ungewöhnlich, aber in diesen Tagen stellt sich die Frage: Wie kam sie an die Blumen? Die Gärtnerei Fricke aus Heissum musste den Ladenverkauf schließen. Aber Lieferservice funktioniert noch. Ab 15 € Bestellwert wird die Ware direkt vor die Tür gebracht. Sicherlich keine Lösung für die Ewigkeit. Aber hoffentlich um die nächsten Wochen zu überstehen. Es müssen nicht die Blumen aus dem großen Baumarkt sein.

Heimerode – das geht ab, Mann!

Heimerode – das geht ab, Mann!

Die Zugriffszahlen auf die Homepage des Siedlervereins halten sich in Grenzen. Man kann jetzt sicherlich auch nicht erwarten, dass unser kleines Dorf Weltaufmerksamkeit erregt. Zumindest nicht, wenn wir Einheimischen unser Schreiberglück selbst in die Hand nehmen. Und mal ehrlich – im Moment schreibe nur ich. Das war mal anders gedacht, vielleicht entwickelt sich das auch noch, aber erst mal ist es nur einer.

Ja, vielleicht wäre es anders, wenn beispielsweise Sigmar Gabriel hier schreiben würde. Aber in diesen Tagen könnte man bei ihm da auch nicht sicher sein. Den Aktien der Deutschen Bank hat er jedenfalls auch noch nicht so nach oben geholfen. Das ist aber auch ein anderes Thema. Bleiben wir mal bei der Sache… Sonst sind es so 30 oder auch mal weniger Zugriffe auf diese Seite. Ein paar Ausnahmespitzen gibt es manchmal, aber selten.

Am Sonntag habe ich den etwas provokanten Blogtitel „Heimerode – was geht ab, Mann?“ für einen Beitrag verwendet. So provokant habe ich das gar nicht gemeint. Tja und was soll ich sagen: Heimerode, das ging dann ab! Am Montag gab es einen neuen Highscore, also einen Zugriffsrekord: 238 Zugriffe an 1 Tag. Mein lieber Herr Kartoffelkäfer – ich weiß gar nicht, ob wir soviel Einwohner haben. So ein bisschen Bild-Zeitungsmentalität hilft offensichtlich den Zugriffszahlen. Na gut – vielleicht war es stattdessen auch der kleine Hinweis auf die Charite App oder am Ende auch nur ein dilletantischer Hackerangriff auf die Domain… so genau will ich das gar nicht wissen. Ich freue mich über den neuen Highscore!

3D-Druck – wer braucht denn sowas?

3D-Druck – wer braucht denn sowas?

Also mit der Digitalisierung ist es selbst bei mir so, dass ich mir manche Dinge nur schwer vorstellen kann. 3D-Druck ist so etwas. Da hat man einen Drucker, der komplette Formen druckt, in Höhe und Tiefe, mit oder ohne Hohlraum, farbig, rund, eckig… Aber was soll ich mir zuhause 3D-drucken? Eine Tasse? Einen Teller? Ganz nett, aber haut mich nicht vom Hocker.

3D-Druck für das echte Leben

Ein Beispiel mit Mehrwert habe ich dann bei einem Freund entdeckt. Er hat am Wassertank seines Wohnmobils das Problem gehabt, dass der Einlass einen recht großen Durchmesser hat und die eingesteckten Wasserschläuche beim Auffüllen meistens rausgerutscht sind oder andere Probleme bereitet haben. Ein findiger Entwickler hat mit einem 3D-Drucker einen Schraubverschluss mit einem Gardena Wasseranschluss entwickelt. Das hilft. Der verdient jetzt dank seiner Phantasie Geld damit. Bei dem ein oder anderen hilft der Beitrag vielleicht bei der Phantasieentwicklung zu Anwendungsbeispielen für den 3D-Druck. Wer der Schriftform nicht folgen kann, schaut sich das Video an:

Anwendungsbeispiel 3D-Druck
Charité-Corona-App

Charité-Corona-App

Die Charité hat einen Fragebogen zur Einschätzung einer Corona Untersuchung veröffentlicht. Der Fragebogen kann über das Internet unter https://covapp.charite.de aufgerufen werden. Durch unterschiedliche Fragen wird ermittelt, ob ein Test empfehlenswert ist oder nicht. Der Test kann natürlich keine Diagnose ersetzen, aber helfen, die Unsicherheit über die Notwendigkeit eines Arztbesuches bzw. Tests auf das Virus besser einzuschätzen.

Heimerode aus der Luft aufgenommen

Heimerode – was geht ab, Mann?

Dieses Corona Thema ist schon nervig. Aber ignorieren fällt im Moment schwer und wäre auch nicht die richtige Taktik. Und irgendwie hat man wirklich mehr Zeit. Da kann man auch mal darüber schreiben.

Also, wie ich nun mal so bin, habe ich gestern einen Beitrag in der Siedlergemeinschaft-WhatsApp-Gruppe gepostet. Wollte mal so hören, wie die allgemeine Stimmung ist – nicht eine Rückmeldung. Nicht mal ein „Nerv nicht mit dem Thema“. Um sicher zu gehen, ob die Mitglieder dieser Gruppe noch leben, habe ich kurz das Protokoll in der Nachrichteninfo geprüft. 11 Lesebestätigungen. Das war erstmal beruhigend. Immerhin kein Massensterben.

Wenn man sich die Mühe machen möchte, so wie ich, kann man aber auch noch weitere Erkenntnisse aus dem Ergebnis ableiten. Einerseits könnte die Nichtreaktion ein Hinweis darauf sein, dass ich in dieser Gemeinschaft sozial geächtet bin. Aufgrund meiner Vita nicht auszuschließen, jedoch würde ich vermuten, dass mich dann auch schon jemand aus dieser Gruppe entfernt hätte.

Viel naheliegender erscheint mir deshalb, dass die Lage in unserem Umfeld als nicht so bedrohlich eingeschätzt wird: Ein wenig nervig, leugnen kann man den Virus nicht, aber dem Ding noch mehr Aufmerksamkeit schenken, möchte man auch nicht, reicht schon mit den Auswirkungen leben zu müssen. Im Ergebnis halte ich für mich fest: Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen scheint die Welt in und um Heimerode noch weitestgehend in Ordnung. Das ist beruhigend.

Vernünftig handeln

Vernünftig handeln

Heute morgen war ich unterwegs. Trotz Corona-bleib-Zuhause Aufruf. Einerseits beruflich bedingt, andererseits neugierig und natürlich brauchte auch ich noch ein paar Dinge, um mich Zuhause beschäftigen zu können. Zu meiner Überraschung kann ich berichten, dass es fast ausnahmslos positiv war. Eine Überfüllung habe ich weder auf den Parkplätzen bei den Händlern, noch auf der Straße wahrgenommen. In den Warteschlangen an der Kasse haben 95% Abstand gehalten und die restlichen 5% der unbelehrbaren Ignoranten wurden immerhin angeraunzt. Ob es wirkt? Hab ich bei den Unbelehrbaren nicht so viel Hoffnung, aber immerhin wurde das Verhalten nicht einfach geduldet. Die Händler haben ihre Hausaufgaben gemacht und Abstandshalter markiert, sowie die Kassenplätze mit Folie oder ähnlichem gesichert. Selbst bei der Autofahrt hatte ich das Gefühl, dass die 2 Meter Sicherheitsabstand eingehalten wurden… Ok, es war auch deutlich weniger los.

In jeder Krise steckt auch eine Chance!

Wenn wir doch Vernünftig sein können und alle mitziehen, dann haben wir allein durch angemessenes und umsichtiges Verhalten die Chance, die Krise auf unterschiedlichen Ebenen deutlich abzumildern. Konkrete Beispiele?

  • Bei umsichtigen Umgang mit dem empfohlenen 2 Meter Abstand könnten wir wahrscheinlich etliche Geschäfte geöffnet lassen und wir würden einige Unternehmen und damit Jobs retten.
  • Die jetzt schon absehbaren sozialen Probleme durch eine Isolation im Rahmen einer möglichen Ausgangssperre könnten deutlich abgemildert werden.

Eine Lehre aus dieser Krise muss sein, dass wir gemeinsam an der Bewältigung arbeiten müssen. Und hier hat jeder Einzelne die Möglichkeit EINFACH etwas zu tun. EINFACH an Verhaltensregeln (keine Hände geben, Hände regelmäßig waschen, Abstand von mind. 1,5 Metern einhalten, kontrolliert niesen und husten, keine Hamsterkäufe) halten, ums uns zu helfen und die wirtschaftlichen Folgen abzumildern!

Corona…

Corona…

Es tauchen immer wieder neue Informationen über sämtliche Kanäle auf: WhatsApp, Twitter, Internetseiten, Telefon, usw. Zeit um mal ein paar Erfahrungen wiederzugeben. Kann jeder für sich werten und natürlich nutzen.

RKI

Im beruflichen Umfeld taucht immer wieder das Robert-Koch-Institut (RKI) als verlässliche Informationsquelle auf. Das Institut ist auch erste Beratungsquelle für die Bundesregierung. Über die Homepage informiert das Robert-Koch-Institut die Öffentlichkeit: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Prof. Dr. Christian Drosten

Herr Prof. Dr. Christian Drosten ist ein Virologe, arbeitet am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung und aktuell persönlicher Berater der Regierung, wie man liest. Seinen Aussagen wird also auf oberster Ebene Vertrauen geschenkt. Bleibt immer zu hinterfragen, ob die Aussage die Herr Drosten angeblich getroffen hat, auch wirklich von ihm stammt. Schließlich könnte ja selbst ich per WhatsApp Nachricht behaupten, Herr Drosten findet das mittlerweile alles nicht so schlimm… Bißchen Kopf einschalten und die Informationen hinterfragen hilft auch im Digitalzeitalter. Entschuldigung – das ist elementare Voraussetzung.

AOK richtet Hotline ein

Die AOK hat ab sofort eine Corona Info-Hotline für Einwohner aus Niedersachsen eingerichtet. Dort können die Fragen rund um den Gesundheitsschutz beantwortet werden. Expertinnen und Experten beantworten in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0511 4505-555 Fragen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Hotline wurde eingerichtet, um die Bürger besser informieren zu können.

Gedanken zur Corona Ausgangssperre

Gedanken zur Corona Ausgangssperre

Aktuell wird auf Regierungsebene sehr intensiv die nächste Stufe in der Corona Krise diskutiert: Die Ausgangssperre. Ziel: Strikte Vermeidung einer exponentiellen Zunahme der Infektionen. Und damit Vorbeugen einer Überlastung unseres Gesundheitssystems.

Meiner Meinung nach kann man zu den Maßnahmen stehen wie man will – in der aktuellen Situation sollte man vernünftigerweise alles tun, um die Maßnahmen zu unterstützen. Selbst wenn die Infektionszahlen auf die Gesamtbevölkerung immer noch im unterschwelligen Prozentbereich sind, so ist die Geschwindigkeit der Verbreitung und die beispielsweise aus Italien gemeldete regionale Überlastung der dortigen Gesundheitssysteme alarmierend genug.

Selbst erfüllende Prophezeiung

Die derzeit -noch nur- diskutierte Ausgangssperre ist mittlerweile sehr wahrscheinlich alternativlos. Wie man lesen konnte, nutzt die Regierung Bewegungsdaten der Mobilfunknutzer, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen, ob den Aufrufen zum strikten Zuhausebleiben gefolgt wird. Allein die Erwähnung der Ausgangssperre in den Medien hat die Bevölkerung nochmal mehr auf die Krisensituation sensibilisiert. Und wie wir Menschen so sind, würde ich vermuten, geben die Bewegungsdaten verstärkte Aktivitäten her: schnell noch zum Friseur, doch noch Essen hamstern, in den Baumarkt, um sich mit Baumaterialien einzudecken…

Siegt die Vernunft?

Gegen meine Vermutung der erhöhten Bewegungsaktivität steht der spürbar reduzierte Straßenverkehr. Andererseits habe ich gerade in den letzten Tagen bei dem Sonnenschein von übervollen Spielplätzen oder Parks gehört. Im Ergebnis bleibe ich dabei: Die Ausgangssperre wird bundesweit kommen. Wie konsequent sie umgesetzt wird, ob also regional die Entscheidung getroffen oder stringent bundesweit angeordnet wird, bleibt abzuwarten. Aber die Auswirkung auf unseren persönlichen Alltag in den nächsten Wochen wird krass. Und die wirtschaftlichen Folgen kommen erst noch… Wer weiß, vielleicht wird die Siedlergemeinschaft in dieser Zeit nochmal eine andere Bedeutung bekommen.

Gegen den Corona Koller…

Gegen den Corona Koller…

Hoffen wir, das wir alle weitestgehend ungeschoren davon kommen. Aber ehrlich gesagt, hat man eigentlich jetzt schon das Gefühl, dieser Virus beschränkt schon eine Ewigkeit unser Leben. Und um gegen dieses Gefühl zu arbeiten, muss man sich -insbesondere vor der drohenden Ausgangssperre- mal andere Gedanken machen.

Der Garten

Bei der Arbeit hat mir mein Kollege erzählt, dass er bereits vorletztes Wochenende begonnen hat, seinen Gemüsegarten auszusäen. Zwiebeln, Möhren, Erbsen. Gute Idee denke ich mir. Ich hatte im letzten Jahr im Garten aus Restmaterialien ein „Hochbeet“ gebaut. Ein paar Sachen ausgesät und tatsächlich brauchbaren Salat geerntet. Die Bohnen waren nicht so toll. Und der Rest der Saat – weiß nicht wo der rausgekommen ist…

Dieses Jahr jedenfalls soll es einen neuen Anlauf geben. Also in den Baumarkt, um dort Erde zu kaufen. Die im letzten Jahr aufgefüllte Erde hat sich doch stark reduziert.

Wen trifft man an der Bumenerde? Den 2. Vorsitzenden. Quasi ein Experte im Gemüseanbau. Das trifft sich, denke ich mir und lass mich gleich beraten. Ein kurzer Schnack und seine „Ich guck hier gar nicht lange rum und nimm die“-Empfehlung nehme ich mit. Kräuter-sonste-was Mischung. 2 Säcke drauf auf den Wagen. Ich hatte noch gedacht, guck mal auf den Preis, aber ach was. Nach dem Bezahlen an der Kasse dachte ich dann, jetzt will ich es gar nicht mehr genau wissen… da waren noch so ein paar andere Dinge, aber ganz günstig war die Erde wohl nicht, würde ich vermuten. Egal. 2 Dinge konnte ich mitnehmen: Heimröder trifft man überall und volle Konzentration auf die Einkaufspreise. Sollte die Kräuter-sonste-was Mischung exorbitante Ernteergebnisse liefern – der 2. Vorsitzende wird sicherlich nach der Corona Krise einen „Gemüseanbau – aber richtig“-Workshop im Siedlerheim anbieten. Ganz kostenlos. 😉

TERMINABSAGE: 18.03.2020 – „WordPress“ Workshop

ACHTUNG: Die Veranstaltung muss aufgrund der Corona Pandemie leider abgesagt werden!
WordPress

Lust und Freude am Schreiben? Es war schon immer mal der Gedanke da, Beiträge im Internet zu veröffentlichen? Oder einfach nur neugierig, was der Workshop soll? Dann komm am 18.03. um 18:30 Uhr zum Workshop „WordPress“ ins Siedlerheim. WordPress ist das Werkzeug, um Beiträge für die Homepage der Siedlergemeinschaft zu veröffentlichen. Jede(r) ist willkommen.